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Presseberichte

Presseberichte der KG Grün/Rot Neudorf

Ehrensenatorin Else Durka (97) ist Neudorfs älteste Närrin

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Bei der Kostümsitzung der KG Grün-Rot Neudorf wurde Else Durka zur Ehrensenatorin ernannt.

Quelle: derwesten.de / Foto: FUNKE Foto Services

Die 97-Jährige trat 1994 bei Grün-Rot Neudorf ein. Auszeichnung für langes Engagement. Die Präsidentin lobt: „Ohne die Else wäre der Verein nur die Hälfte wert.“

Duisburg-Neudorf. So schnell lässt sich Else Durka das Feiern nicht vermiesen. Die 97-Jährige sitzt fidel inmitten der anderen Narren von Grün-Rot Neudorf. Statt zum Zoch ging’s an diesem Rosenmontag eben direkt ins Stammlokal „Haus Kaiserberg“. „Wir mussten alle improvisieren“, sagt der Vorsitzende Uwe Ceglecki. Vor ein paar Tagen ist Else Durka zur Ehrensenatorin des Vereins ernannt worden. Seit 1994 ist sie bei den Neudorfern Mitglied. „Mein Vater war ein Vereinsmeier. Er war bei den Schützen. Aber Karneval gehörte bei uns in der Familie immer dazu.“ Schon als kleines Kind wurde sie verkleidet und lief beim Zug mit.

Witze erzählen auf Stichwort

Dabei war der Grund, warum die älteste Karnevalistin damals in den Verein eintrat, eigentlich ein trauriger. Sie hatte für sich und ein paar Bekannte 14 Eintrittskarten für eine Prunksitzung besorgt. Doch dann wurde ihr in der Kneipe das Portemonnaie geklaut – und alle Tickets waren futsch. „Aber die Neudorfer haben mir die Karten ohne mit der Wimper zu zucken ersetzt. Da bin ich zum Dank eingetreten“, erinnert sich Else Durka. Und seitdem ist sie eben dabei. „Die Else macht noch manch Jüngerem was vor“, sagen die Kameraden ehrfurchtsvoll.

Mancher ist vielleicht sogar ein bisschen verliebt in die kesse Närrin. „Es gibt da einen 30-Jährigen, der kommt manchmal, massiert mir den Nacken und sagt dann: Ach, wenn du doch ein bisschen jünger wärst“, verrät sie lächelnd. Else Durkas schlagfertige Antwort dürfte den Verehrer allerdings ernüchtern: „Lass ma’ gut sein, Jungchen. Ich hab’ schon drei unter der Erde.“ Den Humor hat die Neudorferin, die zunächst bei der Bahn und später in einem Büro arbeitete, jedenfalls nie verloren – auch wenn das Leben es nicht immer gut mit ihr meinte. „Am liebsten mag ich die Witze von der siebten Sohle, die kann ich auf Stichwort erzählen“, erklärt sie, und gibt einen Fritzchen-Gag zum Besten, der in einer Familienzeitung allerdings nichts zu suchen hat.

Ein Bierchen für den Geschmack

Vielleicht ist es auch das Engagement, das sie jung hält. „Ich wusste ja nicht, dass ich so alt werde.“ Der Sohn, den der Mann in die zweite Ehe brachte, zählt auch schon 83 Lenze. „Ich bin einfach überall dabei. Beim Kegeln, bei den Sitzungen. Krank bin ich selten.“ Meist trinkt sie Wasser. Nur am Ende mal ein Bierchen, für den Geschmack. Auf dem Karnevalswagen hat sie natürlich einen Ehrenplatz. Die anderen haben ihr einen Stuhl eingebaut. Sie sitzt allerdings selten. Meistens nehmen die Jüngeren Platz.

Die Grün-Rot-Präsidentin Nikola Schmidt lobt. „Die Else hat den Ehrensenator-Titel echt verdient. Ohne sie wäre der Verein nur die Hälfte wert.“ Und nächstes Jahr gibt’s ganz sicher wieder ein paar Sitzungen und auch einen Rosenmontagszug.

 

Neudorfer feiern jecke Prunksitzung für den guten Zweck

Johannes Bansner  20.02.2017

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Quelle: www.waz.de  Foto: Stephan Eickershoff

Trainer Rudi Hutwelker und Wagenbauer

Bodo Malsch   13.01.2018

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Quelle: www.nrz.de  Foto: Jörg Schimmel u. Grün/Rot Neudorf

Narren spenden für Bunten Kreis

Dennis Bechtel   30.01.2018

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Quelle: www.waz.de  Foto: Udo Gottschalk

Beim Rosenmontagszug: Darum wurde

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link mit

einem Serienmörder verglichen

Jürgen von Polier

am 12.02.2018 um 20:02 Uhr

Aber auch politische Botschaften wurden traditionell thematisiert. Ein Mottowagen war Oberbürgermeister Sören Link und dem Ende der Baumschutzsatzung gewidmet, auf deren Basis unter anderem die Platanen an der Mercator- und auch an der Koloniestraße gefällt wurden. Darauf zu sehen: Der fiktive Serienmörder Freddy Krueger aus der Filmreihe „Nightmare“, wie er sich mit einem Sägeblatt über eine Platane hermacht.

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Quelle:www.derwesten.de  Foto: Jürgen von Polier
Ein Mottowagen war Oberbürgermeister Sören Link gewidmet.

Else Durka aus Duisburg

Hier feiert eine 100-Jährige Karneval

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Pure Lebensfreude! Else Durka (100) mit ihrer „Familie“ von der KG Grün/Rot Neudorf
Quelle: bild.de / Foto: Andreas Buck

von: DANIEL MÜLLER veröffentlicht am 05.03.2019 - 09:33 Uhr

Duisburg – Sie ist 100 Jahre alt, doch wenn das Trömmelche geht, ist davon nichts mehr zu spüren!

Else Durka beginnt den Tag mit Frühschoppen, danach ein kleines Tänzchen mit der Vereins-Jugend. Feder-Boa und Flamingo-Haarreif – fertig ist die wohl älteste Närrin des Reviers für die Fahrt im Rosenmontagszug!

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Else Durka genießt die Karnevalszeit in vollen Zügen, hier mit den Mitgliedern der 1.Grosse KG Rot-Weiss Hamborn-Marxloh 1958 e.V

Foto: Andreas Buck

Die Rentnerin: „Meine Mutter war ein kölsches Mädel, mir wurde das Närrische in die Wiege gelegt. Für mich ist der Karneval pure Lebensfreude! Nur dadurch bin ich so alt geworden.“ Seit 25 Jahren gehört sie zur Karnevalsgesellschaft Grün/Rot Neudorf. „Der Verein ist für mich eine zweite Familie. Hier fühle ich mich einfach pudelwohl.“

Else Durka hat auf dem Wagen der KG Grün/Rot Neudorf einen Sitzplatz, doch da liegt nur ihre Handtasche. Sie steht lieber, feuert Kamelle in die Menge. Die 100-Jährige zu BILD: „Herrlich! Was für ein Spaß. Ich hoffe sehr, dass ich im nächsten Jahr wieder dabei sein kann.“

Duisburgs älteste Jeckin feiert auch im alter von 100 Jahren

Dennis Bechtel, 17.02.2019 - 15:05 Uhr

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Pagin Jennifer van Dahlen, Else Durka und Rudi Hutwelker bei der Prunksitzung der KG
Quelle: waz.de /
Foto: Joerg Schimmel

Duisburg.  Else Durka ist Duisburgs älteste Karnevalisten. Seit 25 Jahren ist sie Mitglied der KG Grün-Rot-Neudorf. Dafür gab es nun etwas Besonderes.

100 Jahre und immer noch jeck. Else Durka ist die älteste aktive Karnevalistin der Stadt – und kostet die Lust an der fünften Jahreszeit noch immer in vollen Zügen aus. Bei der Prunksitzung der KG Grün-Rot-Neudorf in der Aula der Gertrud-Bäumer-Schule saß sie wieder in der ersten Reihe, schunkelte und sang kräftig mit. Seit 25 Jahren ist sie Mitglied bei den Narren. Nächsten Monat will sie beim Zug mit auf dem Wagen feiern und Kamelle unters Volk bringen. Der Verein machte ihr ein spektakuläres Geschenk.

Jeck war Durka immer. Geboren in Wanne-Eickel, zog ihre Familie bald nach Wesel, wo sie dem Karneval verfiel. ,,Wir feierten schon immer gerne die närrische Zeit”, erinnert sie sich. Als sie dann nach Duisburg kam, wurde sie Mitglied bei den Grün-Roten.

Eigentlich aus einem traurigen Grund: Wie so oft wollte sie mit Freundinnen zu einer Sitzung der Narren, für die schon seit einiger Zeit ihr Herz schlug. Doch dann wurde ihr in der Kneipe die Geldbörse geklaut – samt der Tickets. „Aber die Vereinsmitglieder haben mir die Karten ersetzt. Ich war sehr dankbar, da bin ich in den Verein eingetreten“, erinnert sich Else Durka.

Die Grande Dame des Karnevals

1994 war das und seitdem ist sie aus den Reihen der Jecken nicht mehr wegzudenken. ,,Ich weiß nicht, wie sie das macht, aber Karneval muss wohl jung halten”, sagt Werner Thuge, nach Durka zweitältestes Mitglied mit 82 Jahren. Für ihn ist die Grande Dame des Karnevals ein Vorbild. Und ein wenig scheint ihre Lebensfreude und Feierlaune ansteckend zu sein: Auch er wirkt – wie Durka – deutlich jünger, als er ist.

Nicht nur bei Prunksitzungen und dem Karnevalsumzug ist Durka mit von der Party: ,,Ich habe es immer genossen, mit dem Verein Ausflüge zu unternehmen, bin beim Knobeln dabei und habe bis zum vergangenen Jahr mit den anderen gekegelt”, berichtet sie. ,,Wenn man so alt wird wie ich, dann muss man sehen, dass man sich einen Freundeskreis erhält”, sagt sie.

Den 99. Geburtstag haben sie im Verein ganz besonders groß gefeiert. ,,So eine jecke Zahl ist natürlich was besonderes”, sagt sie. ,,Aber die 100 ist auch toll”, ergänzt sie dann und lacht. Als sie vor einigen Wochen Geburtstag hatte, erhielt sie Besuch vom Prinz.

,,Er ist der jüngste Prinz, den die Stadt je hatte. An meinem Geburtstag hat der jüngste mit der ältesten Närrin gefeiert”, freut sie sich. Dass der Pastor sie einige Tage nach dem Geburtstag in ihrer Wohnung verpasst hat, erzählt sie dann voller Stolz. ,,Er ist am Mittag vorbeigekommen, hat er mir gesagt. Aber da war ich einkaufen. Nur weil ich 100 bin, sitze ich doch nicht zu Hause herum”, lacht sie.

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Foto: Joerg Schimmel

Viel zu lachen und zu feiern gibt es auch an diesem Abend bei der Prunksitzung. Der Kinderprinz heizt den Jecken ein, die eigene Tanzgarde lässt die Damen und Herren – die meisten davon in schmucker Verkleidung – ordentlich staunen. Die Narren genießen sichtlich das bunte und an Höhepunkten reich gespickte Programm.

Doch Narren können nicht nur feiern, sondern denken auch an andere. Schließlich wird im Karneval das Gemeinschaftsgefühl groß geschrieben. Daher spenden die Jecken 2555,55 Euro an den Verein Livingroom, wo man benachteiligten Kindern hilft. Und natürlich bedachte man auch die 100-jährige Närrin, die noch immer in einer eigenen Wohnung in Neudorf lebt, mit einem Geschenk. Neben einem Orden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft gab es einen Helikopterflug. Denn den wünscht sich die rüstige Rentnerin schon eine ganze Weile.

>>>Spenden gehören zum Programm der Narren

Die Karnevalsgesellschaft Grün-Rot Neudorf gründete sich im Jahr 1990. Spenden und wohltätige Zwecke gehören seit jeher zum Programm der Narren.

In jedem Jahr sammeln sie für einen Verein oder eine Institution in der Stadt und wollen so Gutes tun.

Die Summen variieren, Geld fließt in den Knobelrunden (der Verlierer zahlt pro Runde 50 Cent), beim Kegeln und auch bei anderen Veranstaltungen. Dazu kommen persönlichen Spenden außer der Reihe in einen Geldtopf.

... und Sie hat es getan. Am 13. Juni 2019 war es soweit.

Else Durka geht in die Luft.

Quelle: waz.de von Fabienne Piepiora

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